Leseproben
Katharina Scharlowski,
Der Himmel färbt sich in uns ab
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Weiss die Stämme
hochachtungsvoll und grün im Wind
vor Himmelsblau
von weitem ein Rauschen
der Weg liegt still
So weit treiben die Segel
weiß auf dem See
noch lange
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Singt nicht die Wiese
früh im Sommer
ein vielstimmig Lied
und ein lyrischer Gott
der über ihr
beschützt sie von alters her |
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Leis ruhen die Tage im Sommer
nur Schwalbenflug
und das Summen der Bienen
Flimmern am Mittag
und träge das Treiben
am Abend manchmal
erklingen Stimmen |
Frühherbstabend
das späte Sonnenlicht
durchziehen Nebel
Da wir auch
im ungesagten Wort
geborgen bleiben
ein weites Ahnen
uns hält
und manchmal
flüstert der Wind
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� Katharina Scharlowski, Virpi Törmänen 2005
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